05533/405-59
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Paragraph 6

§ 6.

 

...... im Gau Wickanafelde. Negenborn. Holenberg.

 

Nienhagen. Golmbach (Goltbeck) Dune.

 

In dem Gau Wickanafeld, in welchem ein großer Theil der Homburgischen Besizungen, und vielleicht auch das Schloß Homburg b) lagen, hatten die Grafen v. Everstein deren gleichfalls zwischen Homburgischen Gütern.

 

b) s. Wigand i. Corv. Güterbes. S. 187 u. f. Ueber diesen Gau s. v. Wersebe Beschrb. D. Gaue

 

zwischen Elbe

 

Negenborn nennt Graf Albert III. am 4. April 1197 XXII seine villa, wie er dem Kloster Amelungsborn einen dabei befindlichen Wald überliß und am 1. Mai 1271 CLVI rechnet Graf Ludwig III. diesen Ort zu seiner Herrschaft (Dominio).

 

In sofern Golmbach und Holenberg zum Gau Wickanafeld wirklich gehöret haben, so sind auch die Eversteinschen Besitzungen daselbst dahin zu rechnen. Von Holenberg und dem wahrscheinlich dabei liegenden Nienhagen, redet die Urkunde vom 4. April 1197; bei Holenberg verkaufte Graf Conrad IV 1217 XXXIII dem Kloster Amelungsborn einen Wald nebst einem andern Gute für Geld und Wein. Von ihren Besizungen in Golmbach (Goltbeck), einer Mühle (Duner-Mühle), einem Zehnten, einem Kornspeicher und andern Gütern geben die Urkunden von 1240 und 1251 (LXII und XCII) von 1260 und 1266 (CXXIV und CXLII) auch vom 29. Sept. und 15. Oct. 1268 (CXLVICXLVII) und von 1272 (CLIX) a) ferner von 1271 (CLVII) von 1284 (CCXI) 24. Juni 1287 (CCXXVI) von 1302 (CCLXXIII), vom 24. Juli 1312 (CCCV) vom 4. Juli 1319 (CCCXXXII) und von 1398 (CCCCXXVIII) Nachricht.

 

a) p. 156 des Urk. B. steht unrichtig die Zahl CLXI.

 

Der Graf Ludwig V. v. Everstein mag auch wol in Beziehung auf seine Besizungen in dieser Gegend am 26. März 1300 (CCLXVIII) die Gränze am Vogler-Gebirge a) zwischen dem Kloster Amelungsborn und den Einwohnern in Lütteken-A, Goltbeck, Drovenhagen und vielleicht auch dem Herzoge von Braunschweig in Everstein berichtigt haben.

 

Der Weinberg, deßen diese Urkunde gedenkt, ist noch in einem so benannten Berge bei Holenberg zu finden. Auf diese Gränzberichtigung verweiset auch ein zwischen Heinrich d. j. Herzoge v. Braunschweig und dem Kloster Amelungsborn am 3. Nov. 1556 geschloßener Schnade-Rezeß.

 

Im Vogler, welcher sich bis gegen Bodenwerder hin erstreckt, waren noch mehrere Eversteinsche Besizungen, deren § 12 erwähnt wird.

 

a) Der Vogler ist in der bekannten Urkunde K. Ludwig’s..........über die Gränzen des Bisthums Hildesheim (s. Leibnitz in S. R. R. II. 155 auch bei Harenberg im hist. ecel. Gand. p. 524 Und bei Blum in d. Gesch. d. F. Hildesheom L. 83 abgedruckt) als ein Gränzpunkt angegeben. Die Sage verlegt in diese Gegend, bei Bodenwerder des K. Heinrichs des ersten Vogriheerb.

 
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