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Tagebuch H. C. Mönkemeyer

Zum Andenken für den Sohn J. W. Mönckmeyer

 

T a g b u c h

 

über die Erlebnisse und das Wirken desAmtszimmermeisters Heinrich Christian Ludwig Mönckmeyer von der Jugend bis zum 65. Lebensjahr den 1. Januar 1872. Erhalten von Walter Hagedorn, Marktstraße/Mittelstraße, Polle; Februar 1981 Befragen: Otto Müller, Polle, Heimbergstraße Frau Müller geb. Mönckmeyer, (geschehen am 6.3.1981);(Hat das Tagebuch im Original) Im Jahre 1806 den 2. Decem. wurde ich hier in Polle geboren und am 14. desselben Monats getauft, und erhielt die Namen Heinrich, Christian Ludwig. Meine Pathen waren Christian Rörentropp, Christian Söffge und Eleonore Krukemeyer und war es darnach wohl unumgänglich, wenn es zur Abstimmung gekommen, daß ich den Namen Christian erhielt.

 

Erlebnisse bis etwa zum 5. Jahre weiß ich mir wohl einiges zu erinnern. Ich war vom Wagen gefallen und hatte den linken Arm ausgesetzt; meine Eltern waren beide nicht zu Hause, meine älteste Schwester lief mit mir nach dem Arzte; als ich in dessen Stube trat, sagte mir derselbe, ich möchte nur ruhig sein und ihm den Arm zeigen dann würde es gleich wieder gut werden, ich bedeutete ihm aber, daß ich den Arm ihm eher nicht zeigte, bis er mir einen von seinen Canarienvögeln gegeben und  ließ nicht eher nach, bis er mir ein Bauer mit dem Vogel in die rechte Hand gab, erst da gab ich die Einsetzung des Armes zu. Als der Arzt nun dieses vornahm, schrie ich natürlich aus vollem Halse, ließ das Bauer mit den Vogel auf die Erde fallen und nachdem er mir verbunden, machte ich, daß ich aus der Stube kam und ließ das Bauer mit dem Vogel im Stiche. Ferner weiß ich mir noch einiger Hausrichtungen vom 4. und 5. Jahre zu erinnern, welche  ich mit meinen Eltern beigewohnt habe und was ich dort gegessen und getrunken habe und daß wir Nachts zu Hause gekommen sind.

 

Vom fünften Jahre besuchte ich die Schule und ist mir noch bekannt, daß mich der Lehrer recht lieb hatte, indem er mich öfters mal zwischen die Beine nahm und so unterrichtete und als ein folgsames Kind lobte; im allgemeinen war ich blöde und hatte viel Schamgefühl, ich ging nie, wenn die Stunde zum Hinausgehen kam, um die Notdurft zu verrichten mit den anderen Kindern hinaus, sondern blieb ruhig in der Schule sitzen.

 

Mit dem 7. Jahre hatte ich es bis zum 2. vom Obersten gebracht und kam, obgleich ich noch ein Jahr zu jung war, in die erste Klasse zur Cantorschule.

 

An schreiben in der 2. Schule, daran wurde in  jenen Zeiten noch gar nicht gedacht. Auch in der Cantorschule wurden die Kinder, welche noch nicht 8 Jahre alt waren, kein Unterricht in Schreiben gegeben und Hiernach durfte ich noch kein Schreibbuch mit zur Schule bringen; auch meine Eltern selbst dagegen waren, obgleich viel Lust schon damals zu Schreiben hatte. Nun fing ich an, in die Bücher anderer Kinder zu schreiben und als dieses der Kantor erfuhr, hatte er gelegentlich zu meinen Vater gesagt, er möge mir  nur ein Schreibbuch mitbringen lassen und wurde dadurch meine Bitte erfüllt, denn ich weiß noch ganz gut, daß ich die damalige Jahreszahl 1813 habe schreiben können. Das lesen war bei mir fast stümperhaft, hingegen auswendig lernen und antworten beim Religionsunterricht und Schreiben, darüber wurde ich vom Lehrer, wie ich mich noch zu erinnern weiß, öftermals belobt, wenn sich aber um die Stellelesen handelte, dann konnte ich nichts machen.

 

Viele Strafen habe ich in der Schule nicht erhalten, ein Zeichen der Folgsamkeit und hatte mich daher die  Liebe des Lehrers zu erfreuen. Als ich confirmirt war, war ich der 2. vom Obersten in der Schule und beim  Pfarrunterricht, obgleich von drei Gemeinden dort Unterricht genossen (wegen Pfarre-Vacanz kamen die Kinder von Heinsen auch nach Polle) hatte ich die Freude, der Oberste zu sein, denn der Pastor Sporleder hielt  Antworten beim Religionsunterricht, Auswendiglernen und Schreiben für das vorzüglichste. Ich wurde confirmirt am 13. May 1821 am Sonntage Jubilate.

 

Von meinen Eltern wurde ich sowie alle meine Geschwister frühzeitig zur Arbeit angehalten und durfte außer der Schulzeit niemals müßig herum laufen; im Sommer war Gartenarbeit, Mist und Holztragen, Futter für Vieh suchen pp. Im Winter mußte ich sogar mitunter spinnen. Meine Mutter war, so viel ich mich noch davon erinnere, eine äußerst rechtliche, ordentliche, fleißige und reinliche Frau, welche mich, glaube ich, vorzüglich lieb hatte, denn sie nannte mich immer meinen Christel, ganz in ihrer Familie schlüge und viele Ähnlichkeit von ihrem Vater, meinen Großvater hätte.

 

Das eheliche Glück meiner Eltern war leider nicht das Beste; mein Vater war kein rechter Hausvater, bekümmerte sich um die Familie wenig und war mitunter dem Trunke ergeben und sonach hatte meine Mutter alles zu besorgen und hingen wir Kinder ganz ihr, wodurch sie sich aufopferte und ihre Gesundheit zu Grunde ging und in Folge dessen 48 Jahre alt am 19. December 1819 als ich eben 13 Jahre alt geworden, verstarb. Dies war ein harter Schlag für mich; auf den Vater konnten wir Kinder uns nicht verlassen und ich war noch nicht aus der Schule. Doch Gott nahm sich meiner an; unser Nachbar und Vetter Krukemeyer nahm mich zu sich, ich lernte bei der Mühle umzugehen und was ich sonst thun konnte bis zu meiner Confirmation.

 

Nun war guter Rath theuer; was sollte ich werden, ich hatte mich vorgenommen, Tischler zu werden aber durch  wen und bei wem? Denn mein Vater bekümmerte sich fast gar nicht um mich und so sahe ich traurig in die Zukunft meinem Schicksale entgegen.

 

 In diesem Jahre 1821 wurde damals die Domaine hier vom Amthofe nach den Heidbrink verlegt und viel gebaut, mein Vater hatte durch seinen Lebenswandel die herrschaftliche Arbeit verloren, und dadurch veranlaßt, hatte der Bauconducteur, welcher die nötigen Bauten leitete, einen Zimmermeister von Pattensen Namens Bartels die Bauten zu fertigen übergeben. Mein Vetter Krukemeyer war mit den B. wohl bekannt geworden und zusammen über meinen Vater und seine Verhältnisse gesprochen, und so stehe ich im Laufe des Sommers eines nachmittags im Mühlenwege und sehe, daß Vetter Krukemeyer mit Meister B. im Mühlenwege herunter Kommen und höre, daß Krukemeyer zu B. sagt: sehen Sie, das ist der zweite Sohn von den Zimmermeister Mönckemeyer und als Beide bei mir kommen, sagt. K. Christel, du kannst Meister B. wohl mit den Schiffe über die Weser fahren! Darauf erwiederte B. Nun kann der Junge denn das auch? K: Seien Sie unbesorgt, er macht seine Sache ganz gut; als nun Bartels an jener Seite aus dem Schiffe steigt, sagt er zu mir: Also du bist der Sohn vom Zimmermeister Mönckmeyer? Ja! B: Was willst Du denn werden? Ich antwortete: Tischler! B: Hast Du denn nicht Lust zum Zimmerhandwerk als Dein Vater? Ich schwieg still, darauf sagt B: Du kannst Dich mal besinnen und mit deinen Vater darüber sprechen, wenn Du Lust hast dazu, denn will ich dich mit nach Pattensen nehmen, und wenn Du ordentlich bist, dann sollst du es gut bei mir haben. Ich bleibe noch einige Tage hier, dann reise ich wieder dorthin und wenn Du willst, kannst Du mit mir gehen und sehen Dich dort erst einmal die Gegend an und trittst dann Michaelis in die Lehre; darauf bringe mir morgen Bescheid. –

 

Darauf kam ich auf Gesang: Auf Gott und nicht auf meinen Rath, will ich mein Glück stets bauen pp. Mein Vater hatte nichts dagegen und war froh, daß ich Unterkommen finden würde. Nach einigen Tagen reiste ich mit B. nach Pattensen; abends kam ich dort ermüdet an, schlief aber die Nacht wenig, früh stand ich wieder auf und besah mich das Haus, Hof und garten; nachdem machte sich B. mobil und gingen wir beide dann in die Umgegend nach Ruthe, Heisede, Gleidingen, Reeren, Grasdorf und so abends über reden nach Pattensen wieder zurück, ginge am anderen Tage wieder nach Polle zurück und Michaelis nach Pattensen in die Lehre. Was der Meister mir versprochen, das hielt er auch, und als auch den nächsten Frühjahr 1822 mein Vater starb, that er noch mehr und behandelte mich beinahe wie sein Kind. Die Meisterin, eine recht brave Frau, ließ es mir an nichts fehlen, und weil wir auf dem Rathhause wohnten und Wirtschaft hatten, verdiente ich mir Sonntags manchen Groschen mit Kegelaufrichten pp. Ich sollte eigentlich 3 Jahre lernen und waren unser sechs Lehrlinge und da ich nach zwei Jahren der älteste von den Lehrlingen war, wurde ich schon von 2 Jahren Gesell.

 

Im Herbste 1823 ging ich zu meinen Schwager Thiemeyer nach Lügde, welcher viele schriftliche Arbeiten wegen Verwaltung der Kloster-Domaine dort hatte und war den behülflich: den Frühjahr 1824 arbeitete ich in Polle und den folgenden Winter bei meiner Schwester in Lügde, und faßte  dort den Entschluß, nächsten Ostern 1825 in die Fremde zu gehen. Am Tage nach Ostern reiste ich mit meinen Felleisen geschnürt und einen halben Thaler Geld in der Tasche von Lügde nach Polle, und dachte dort von meinen Vormunde Krukemeyer noch Casse zu erhalten, aber dies schlug fehl, der hatte keinen Vorrath und so mußte ich mein Glück entgegen gehen. Ich ging über Hameln und wollte nach Hannover, und meine Casse ging bald zu Ende und als ich zum Steinkruge auf den Deister kam, legte ich mein Felleisen auf die Bank vor dem Gasthause und sahe rechts nach der Gegend von  Pattensen, wo ich meine Lehrjahre gesund und frohen Muthes zugebracht. Ich ging mit Gott und mich selbst zu Rathe, denn es war mir, als kriegte ich das Heimweh und entschloß mich nicht nach Hannover, sondern doch erst wieder nach Pattensen zu gehen, besann mich nicht erst lange, sondern nahm mein Bündel und ging dorthin; als ich die Rathhaustreppe hinauf stieg, stand der Meister am Fenster, kam mich gleich entgegen und sagte: Mein Gott, Christen, wo willst Du denn hin? Ich antwortete: In die Fremde! M: Du willst in die Fremde erst 18 Jahre alt? Da fing ich an zu weinen. M: nun so komme herein und setze Dich ich will die Sache überlegen und glaube Du bleibst erst hier bis mitten im Sommer, denn kriegst Du allerwärts Arbeit, jetzt aber nicht, namentlich so junge Leute wie Du bist, ich aß und trank und ging zu Bette, und dankte Gott, daß ich auf den guten Einfall gekommen war. Als ich am anderen morgen aufgestanden, sagt mir der M: Höre Christel, ich weiß, daß Du die Gärten so schön zurecht machen kannst und sähe gern, daß Du den Mägden dabei behülflich wärst und es ordentlich würde, so lange bleibst Du bei uns und wenn Du das gethan, dann musst Du Dich um eine Schlafstelle bekümmern, und mitzimmern. Elze war damals abgebrannt und der M. hatte dorthin zwei schöne neue Gebäude angenommen, die in Pattensen fertig gezimmert wurden und schöne Arbeit war und wer war froher und vergnügter als ich. Nachdem diese Gebäude fertig und gerichtet, schickte mich der M. nach Reden, eine halbe Stunde von Pattensen, um mich billigen Lebensunterhalt zu verschaffen bei einem Bauern, der baute ein neues Wohnhaus, denn da gab es Essen und Trinken bei, nachdem nun die Hausrichtung gewesen etwa im Juli, da sagte mir der Meister am nächsten Sonntage, nachdem ich den Lohn erhalte: „Nun höre mal Christel, jetzt muß ich Dich daran erinnern, was ich Dir bei Anfang gesagt habe wenn Du nun in die Fremde willst, denn ist es Zeit; Du bist fleißig gewesen und würde Dich auch gerne behalten aber dann würde der Zweck für Dich nicht erreicht. Dein Nebengesell Anton Schwer aus Stadthagen hat mir ebenfalls gesagt, daß er in die Fremde will und halte ich es für’s beste, daß ihr zusammen geht, denn der ist älter und stärker als Du und habt Gesellschaft mit einander und schlage vor daß ihr zuerst nach Bremen geht dort kriegt ihr jetzt sicher Arbeit.“

 

Den folgenden Mitwochen reißten wir beiden Kameraden ab und langten am Sonnabend nachmittags in Bremen an, beim ersten Meister wo wir zusprachen, kriegten wir Arbeit und wollten den nächsten Montag schon anfangen,  aber so geschwind wie wir dachten, ging es nicht; wir gingen Montag ohne Geschirr zum Meister; der Meister fragte ob wir nicht wüssten: wer kein Geschirr hätte, könnte auch nicht arbeiten; schalt von dummen Bauerntöffeln u.d.gl dann mußten wir Geschirre leihen und gingen erst Mittwochen zur Arbeit. Meine erste Arbeit war: ich sollte mit einen Lehrling auf den Rathhause einen Fußboden legen, aber o weh’, ich hatte fast noch keinen Hobel in der Hand gehalbt, der Meister ging selbst mit, um mir die Arbeit anzuweisen und schalt wieder von dummen Bauernbengels. Wie er weg war machte ich mit den Lehrburschen gemeine Sache ließ denselben still zufrieden, denn er verstand es besser als ich die Sache ging gut, nahm mich aber von der Zeit an vor, die Sache ernsthafter zu nehmen, denn ich sahe jetzt ein, daß ich ferner hin mich nicht mehr auf andere, sondern auf mich selbst verlassen müsste und hat dieses auch nachher gute Folgen gehabt.

 

Ich arbeitete dort bis Ende Octb. Weil dort die Arbeit schwach kriegte ich Feierabend mitsamt meinen Nebengesellen. Ich hatte mir den Sommer über volle 30 rh erspart, dachte nun aber mit so vielen Gelde die Welt durchzureisen. Wir beide traten nun die Reise zurück an, nach Hannover, Hildesheim, Göttingen, Cassel, Eisenach, Gotha, Erfurt, Nauburg, Weimar, Weißenfels, nach Leipzig von da nach Altenburg, Chemnitz, Freiburg nach Dresden von da über Töblitz Carlsbad nach Prag über Iglau nach Wien, meine Absicht war noch weiter in Ungarn oder Italien zu reisen, aber ich hatte mich an den frischen schlechten Wein den Magen verdorben und stets starken Durchfall und wurde dabei so elend, daß ich kaum gehen und das Felleisen tragen konnte und war es ein großes Glück daß ich meinen Nebegesellen bei mir hatte, sonst hätte es mir schlecht gegangen. Aus diesen Grunde mußten wir unseren Plan wieder aufgeben weiter zu reisen in fremde Welttheile und nachdem wir uns in Wien 5 Tage aufgehalten,  und manche Merkwürdigkeiten gesehen hatten, machten wir unsere Reise wieder zurück durch Mähren über Nikolsburg, Brünn und Olmütz nach Breslau, dort wurde ich mein Leiden wieder los, wovon mich ein Herbergsvater, welcher mir Arzenei in Branntwein zu trinken gab, erlöste. Die Weihnachten feierten wir in Brieg und Neujahr 1826 in Liegnitz dann reißten wir nach Guben, Glogau, Frankfurt a/d Oder nach Stettin weiter über Anklam, Wollgast, Greifswald, Stralsund bis nach Ribnitz ins Mecklenburgische in Ausgang Februar und da es schon gute Witterung war, erhielten wir dort Arbeit; es war die höchste Zeit, denn wir hatten schon 18 Wochen gelaufen, Geld war alle, zerissene Kleider und Wäsche und Ungeziefer in Masse. Dort blieben wir bis Ostern und reißten dann über Rostadt, Wismark und Lübeck nach Hamburg, dort erhielten wir Arbeit und lebte ich ganz wieder auf, die Leute, wo ich in Schlafstelle kam, schossen mir auf mein ehrlich Gesicht Geld vor und neue Kleidungsstücke pp. Anzuschaffen (wohl 25 rh) und meinen ganzen alten Plunder sammt den Läusen brachte ich in den Flöth ich war fleißig und sparsam, sodaß ich Pfingsten meine ganze Schuld wieder abgetragen hatte.

 

Obgleich ich dort gutes Geld verdiente, gefiel mir die Arbeit dort nicht, und das wüstliche Leben noch viel weniger, später kam ich auf einen Bau wegen fertigen von schlechter und leichter arbeit mit den Polier in Streit, indem ich mich über schlechte arbeit äußerte und hatte zur Folge daß ich Feierabend kriegte und war mir auch recht lieb, denn Hamburg ist ein wüster Ort für junge Leute. Da ich nun den nächsten Herbst wegen Militär-Losung zu Hause mußte und für den Fall ich Soldat wurde, wollte ich doch gern Berlin besehen, ein aus Restodt gebürtigen Nebengesell hatte auch dort seinen Abschied und reisten wir beide so um Juli nach Berlin, was mir später nie gereut gewesen.

 

Wir erhielten dort beide Arbeit, blieb dort bis Oktober, wo ich dann über Potsdam, Brandenburg, Magdeburg unter  dem Harze weg über Braunschweig zu meiner Schwester in Lügde reißte. Weil meine Eltern beide tot, hatte ich in Polle nichts zu verlassen und blieb den Winter in Lügde. Nun mußte ich mich zur Loosung stellen, aber zum Soldat durchaus keine Lust, denn ich stellte mich vor daß mein Fortkommen in der Welt dadurch ganz untergraben würde und fügte sich durch einen glücklichen Zufall wofür ich Gott danke, daß ich vom Militär frei wurde. -

 

Den Winter über wurde ich mit den Sohne des Zimermeisters Regemann, und Mauermeister Rosenbaum in Pyrmont bekannt, und reiseten wir alle drei den nächsten Ostern 1827 nach Hannover. Die Väter dieser Söhne waren dort hin gewesen und hatten dort Stellen bei Meistern für sie ausgemacht und daran nahm ich mit Regemann theil; wir wurden von den Meistern Striche gut aufgenommen und erhielten, wenn irgend thunlich, immer gute Arbeit. -

 

Dort legte ich in meinem Fache den besten Grund und kam die Zeit über alles nachzudenken was zum fache gehörte. In der Woche arbeitete ich und des Sonntags ging ich in Zeichenunterricht von morgens bis abends und machte solche Fortschritte, daß ich von 10 Schülern den ersten Platz erhielt, so ging der Sommer hin, und mir auch damals schon zu geschwind, denn mein Fach war mir noch niemals so angenehm geworden als den Sommer in Hannover. Vor Weihnachten hörte die Arbeit auf und war des Meisters Absicht, wir sollten wohl etwa 4 Wochen feiern und dann wieder anfangen und nächsten Sommer dort zu bleiben; ich hätte es wohl gethan aber Bergmann wollte die Welt auch gerne mal besehen und nicht stille sitzen, denn zum Zeichnen hatte er keine Lust und beschlossen daher nach Weihnachten Hannover zu verlassen. Wir hatten einen Nebengesell, der war aus Leipzig, der war sieben Jahre in Hannover, konnte aber Schulden halber nicht fortkommen, der bat uns ihm zu erlösen, für ihn die Schulden bezahlen, welche wir von seinen Vater in Leipzig wieder erhielten und zeigte uns den Brief, den sein Vater geschrieben; um nun ein gutes Werk zu vollbringen, erfüllten wir seinen Wunsch und reißten einige Tage nach Weihnachten von H. ab, über Braunschweig, Halberstadt und Stelle nach Leipzig. Die Freude der Eltern war groß, daß wir ihnen ihren Sohn hatten mitgebracht und zahlten uns mit Dank das geliehene Geld zurück. An Gelde fehlte es uns nicht, denn wir hatte beide wohl 50 rh aus Hannover mitgenommen und als wir nach Leipzig kamen, hatte Degemann sein Vater durch ein Buchhändler aus Pyrmont, welcher dort zur Messe war, noch 20 rh seinen Sohn geschickt, also an Gelde fehlte es uns nicht. Wir machten uns den Plan, da wir noch keine Arbeit hatten, unser Felleisen in L. zu lassen und mit den Stock in der Hand einen kleinen Bündel mit nöthiger Wäsche weiter zu reisen etwa nach Frankfurt a/M. zu, und gingen wir dann nach Atenburg, Gera, Coburg, Salfeld, Bamberg Würzburg, Aschaffenburg und Fulda nach Frankfurt, wo es uns gefiel, blieben wir einige Tage und dann weiter 8 Tage hielten wir uns dort auf und reiseten dann wieder über Hanau, Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar und Weißenfels nach Leipzig zurück; als wir nun neun Wochen gereist hatten, lag noch Schnee und hatten noch keine Aussicht auf Arbeit. Am 2. Tage kommt ein junger Mann auf die Herberge und frägt ob Gesellen da wären, wir machen uns mit ihm bekannt und gibt sich als Zimmermeister zu erkennen, frägt uns, ob wir dort bleiben wollten und wir sagten wir hätten wohl Lust dazu, wenn wir gleich anfangen könnten, darauf erwiederte er, daß wir in 8 Tagen anfangen könnten und uns dann dauernde Arbeit versprach; darauf nehmen wir sein Anerbieten an und ich ihm fragte, da wir bis dahin die Zeit nicht müssig hinbringen möchten, ob wir nicht Zeichenunterricht nehmen könnten uns darauf erwiederte der Meister, wir könnten wohl auf die kurze Zeit solche erhalten, wenn aber einer von uns wolle, könne bei ihm zeichnen, er hätte mehrere Bauzeichnungen zu copieren und könne anderen Tag schon einer dabei anfangen und wir versprachen Ihm, daß einer kommen wolle. Wir besprachen nun die Sache und Bergmann hatte nicht Lust dazu, wir hatten es aber versprochen und ging ich am anderen Morgen hin. Der Meister hatte schon einen Bogen aufgespannt und die Zeichnung, die copiert werden sollte, beigelegt, fand aber beim ersten Blicke gleich, daß die Copia reichlich so gut ausfallen würde. Als ich damit fertig war, bat ich den Meister, die Arbeit nachzusehen worauf er erwiederte, es wäre ganz gut, gab mir noch andere Theile zum Abzeichnen auf, so daß ich wohl 14 Tage zu thun hatte und noch zeichnete, als Begemann schon auf dem Platze neben dem Wohnhause des Meisters arbeitete. Zuletzt mußte ich noch eine mit einen viertel gewundene Treppe zeichnen und als ich damit fertig war, sagte der Meister, daß die Zeichnung richtig, ich aber nun auch die selbe machen müsste; da kam ich in Verlegenheit und erklärte, daß ich dazu nicht im Stande sei, denn ich hätte noch nie Treppen in denselben Hause gemacht und erklärte der Meister, wenn ich nur Lust dazu hätte, dann würde ich die Treppe, welche ich so richtig gezeichnet, auch machen könne. Der M. schien mir schon lieb’ gewonnen, anderen Tage schnürten wir beide die  Treppe auf, das nötige Holz dazu ausgeschnitten und und machte auch nur mit Hülfe des M. die Treppe fertig und stellte selbige in einen Kaufmannshause auf, als wir damit fertig, sagte der M: Sehen Sie wohl, daß es doch gegangen ist, es darf nur nicht an Lust und Liebe zum Dinge fehlen. –

 

Darnach machte ich noch 2 solche Treppen in denselben Hause und ist mir diese noch immer eine frohe Erinnerung.

 

Späterhin erhielt ich fast alle die besten Aufgaben zu fertigen, machte für den M. alle nöthigen Zeichnungen und auch schriftliche Arbeiten und wenn der M. nicht zu Haus war, hatte er mir seinerseits die Herausgabe von  Holz, Dielen, Geschirre pp. Übertragen, und vertrat die Stelle eines Platzpolieres.

 

So ging der Sommer geschwind dahin und obgleich ich ich immer gute Arbeit, hab ich auch dort viele frohe und vergnügte Stunden erlebt, so daß ich wohl mit Wahrheit sagen kann; die Zeit in Leipzig ist meine glücklichste und angenehmste im ganzen Leben gewesen und dachte öfters, wenn ich an meinen Heimath dachte, ach könntest du doch für deine ganze Lebenszeit hier verbleiben, aber der Mensch denkt und Gott lenkt. -

 

Das Jahr 1828 war bald verflossen und etwa 3 Wochen vor Weihnachten erhielt ich einen Brief von meinen Schwager in Lügde, daß mein Vormund in Polle an sie geschrieben, ob sie nicht wüssten, wo ich wäre, für den Fall, daß mein Aufenthalt ihnen bekannt, möchten sie mir mittheilen, daß der Zimmermeister in Polle sich derart beträge, daß ein anderer Amtszimmermeister dort angestellt werden würde, wozu sich auch schon 2 gemeldet, für den Fall ich mal wieder mal nach Polle dächte, möchte ich überlegen, dann nach Polle kommen und das nöthige dazu thun. Weil nun mein Meister mehr von mir guter Freund als M. war, zeigte ich denselben diesen Brief und fragte ihm, was er dazu sagte und riethe, gab mir aber zur Antwort, daß müsste ich am besten wissen, da ich in Polle Besitzthum zu erwarten und mein Brod dort haben könnte, würde er in meiner Stelle es erstmal versuchen und weil es Winter sei, zu Hause reisen, und wenn es nicht wäre, könnte ich zu jederzeit wieder kommen, denn in einer Stadt anzukommen als Meister, hielte schwer. Ich entschloß mich daher und reiste 8 Tage vor Weihnachten aber über Halle, Aschersleben. Werningerode, Goslar und Hildesheim nach Lügde zu meiner Schwester. -

 

Auf Neujahr 1829 ging ich nach Polle, überlegte die Sache mit meinen Vormunden, ging zu damaligem Amtmann Dammett, stellte demselben mein Anliegen vor, mir zu helfen, daß mir die stelle als Amtszimmermeister, welche mein seliger Vater so lange inne gehabt, doch mir übertragen würde, er frug mich, wie alt ich wäre (ich war 22 Jahre alt) und sagte aber 23 Jahre und erwiederte mir, ich wäre aber noch zu jung, wollte aber meinen Antrag zu Protocoll nehmen und der Behörde vorstellen und da sich schon 2 gemeldet hätten, würden sie den geschicktesten davon nehmen und damit ging ich wieder von Polle nach Lügde. –

 

Mein Schwager dort war Administrator auf den dortigen Kloster des Landraths von Klenke zu Hämelschenburg. Einige Tage nachher kam Herr von Klenke nach Lügde zu meinen Schwager und bei Gelegenheit paßte es sich, daß mein Schwager zu Klenke sagt ich wäre seiner Frau ihr Bruder. V. Klenke, ein recht guter alter Mann, fragt mich, was ich denn für ein Fach hatte und mein Schwager erzählt ihm kurz mein Vorhaben. Abends Kömmt von Klenke bei mir in die Stube und fängt von selbst wieder von meinem Fache an und sagt: Bevor ich was für dich was thun kann, muß ich wissen, ob du auch was verstehst, in Hämelschenburg sind zwei Häuser abgebrannt und muß ich diesen Leuten aus meinen Forsten das Bauholz geben, die neuen Häuser so lang uns so breit, mache mir nun dazu die beiden Risse und nöthigen Bauholz-Verseichnisse und wenn Du damit fertig bist, bringst Du mir dieselben nach Hämelschenburg. Nichts war mir angenehmer als dies. Als ich damit fertig war, that ich wie er gewünscht und äußerte sich damit ganz einverstanden und zufrieden. (Ich habe später selbst gesehen, daß die Häuser genau nach meinen Rissen gebaut sind)

 

Bevor ich nun von dort nach Lügde ging, sagte er mir: Ich sehe, daß Du was gelernt hast. In acht Tagen reise ich nach Hannover zum Landtage, dann kömmst Du dort hin und bringst die Zeichnungen, die Du mir in Lügde gezeigt, alle mit,“ sagte mir seine Adresse und so ging ich mit Dank und Freude nach Lügde zurück. –

 

Etwa 8 bis 10 Tage weiter packte ich meine Sachen zusammen und reiste nach Hannover; abends kam ich hin und am anderen morgen suchte ich meinen guten Gönner auf, und war sehr erfreut, als er mich sahe, sogleich mußte der Bediente zum Oberlandbaumeister Wedekind und denselben sagen: der Landrath v. Klenke wolle ihn besuchen und ob es ihm jetzt angenehm sei. Als er wieder kam, brachte er ein Compliment und Herr Oberlandbaumeister stände zu Diensten. Der alte Herr machte sich mobil und als er damit fertig war, sagte er zu mir, Höre mal, ehe wir von hier gehen: ich gehe diesen Weg für Dich und thue es gern in der Hoffnung, daß Du mich Ehre und keine Schande machst, hörst Du wohl, und so ging’s fort zu der neuen Straße. Der Bediente in schöner Lievre voran und ich bildete den Schluß. Bei Herrn Oberlandbaumeister und Frau wurde mein Schutzengel auf herzlichste empfangen und eine Treppe hoch geführt. Ich blieb’ mit dem Diener unten in der Domestikenstube; eine Weile nacher mußte ich heraufkommen. Herr v. Klenke kam mir entgegen und stellte mich beim Herrn Oberlandbaumeister als den jungen Amtszimmermeister aus Polle vor. Letzterer sprach noch von meinen seligen Vater pp und dann führte er mich auf  ein anderes Zimmer, da war der Landbauconducteur Bornemann; diesen sollte ich Rede uns Antwort geben. Ich mußte meine Risse und Papiere vorlegen und von jeglichen ward ich gefragt, Auskunft geben und darnach ein mündliches Examen bestehen und als ich fertig ging er mit mir zum Oberlandbaumeister. Dieser fragte mich noch um einiges und sagte mir dann daß er bei der oberen Behörde mich empfehlen wollte und zweifele nicht, daß ich meine Anstellung bald erhalten würde. Ich dankte herzlich und suchte meinen alten Landrath wieder auf, welcher unter der Zeit der Prüfung, weggegangen war. Dieser freute sich ein gutes Werk bei einen Waisen gethan zu haben und rief mir nochmals ins Gedächtniß: Mache nun, daß ich Ehre von Dir habe; sagte ihm dann vielen Dank und ging wieder nach Lügde zurück. –

Obgleich ich und gute Menschen zu mein Fortkommen das ihrige gethan, dachte ich doch immer an Leipzig und die angenehmen und frohen Tage, welche ich dort erlebt, dazu erst 22 Jahre alt, dachte daran, daß ich in Polle gewiß mit bösen Gegners zu kämpfen kriegte, dann hätte ich gern wieder mein Bündel geschnürt und nach Leipzig zurück gegangen. Denn ich hatte in Polle fast keinen, den ich wahren Freund nennen konnte; doch ich nahm meinen Lieblingsgesang wieder zur Hand: Auf Gott und nicht auf meinen Rath will ich mein Glück stets bauen pp. –

 

Eines Tages kam der alte A. Pieper nach Lügde, fragte, ob ich denn noch nicht nach Polle kommen wollte,  er wolle ein neues Trocknenhaus bauen und mehreres und mit Pape und Zimmermann Neermann nichts  zu thun haben. Ich möchte nun doch dort hinkommen auch wollte die Gesellen bei ihm nicht arbeiten. Ich gab zur Antwordt, ich hätte noch keine Genehmigung, er meine aber, das thäte nichts, er wollte dafür wohl einstehen. Das gab mir nun freilich wieder Muth, packte meine Sachen zusammen und ging nun nach Polle, meine Genehmigung blieb noch aus und mußte, wenn auch ungern mit Neermann, welcher Concission hatte, gemeinsame Sache machen und fing das Gebäude auf der Ziegelei an und hatte bei Pieper’s keine Noth. Etwa 14 Tage nacher zeigte sich abends ein Bote, ich möchte morgen beim Amte erscheinen, um als Amtszimmermeister beeidigt zu werden. Der damalige Reitende-Förster war mit vorgeladen, aber nicht erschienen, indem er vorgab, er hätte an einen Amtszimmermeister genug und wollte nichts zu thune haben mit Jungens. Da ging meine Befürchtung schon los, doch ich wurde beeidigt und erhielt auch schon für das Jahr die herrschaftliche Arbeit, außerdem hatte ich noch ein Gebäude in Heinsen und Brevörde zu bauen und ging der erste Sommer damit hin. –

 

Nach Neujahr 1830 erhielt ich ein Schreiben vom Oberförster Hotzer in Grohnde nach dort zu kommen und bei ihm zu erscheinen. Als ich zu ihm kam, legte er mir den Riß zum neuen Schulgebäude in Vahlbruch vor und sollte dort ein Hozverzeichnis darüber aufstellen. Er gab mir das nöthige Material mit ins Wirtshaus um das Verzeichniß dort aufzustellen. Als ich damit fertig war, brachte ich’s ihm hin und diferirte um 21/2 Fuß nach seiner Berechnung. Etwa 8 Tage darauf kriegte der Reitende-Förster Kaye den Auftrag, das Holz zur neuen Schule in Vahlbruch nach meinem Verzeichniß anzuweisen und mich  bei diesen sowie bei künftigen Bauholzausmessungen nur  mich zu zuziehen und war auch dieser Nebenstand für mich beseitigt. Die Arbeiten mehrten sich auch in diesen Jahren und war das meine größte Freude, daß ich, wenn irgend möglich, mitarbeiten konnte.

 

Der Vollmeyer Grimme in Brevörde hatte das Holz zu dem neuen Bauhause erhalten und hatte Zimmermeister Pape dieses Holz noch angewiesen und auch zubereitet, der Bau aber 1831 ausgeführt werden und glaubte ich nicht anders als durch Pape, darauf begegnete ich eines Tages Grimme zwischen Polle und Brevörde und kamen auf seinem Bau zu sprechen und sagte mir, ob ich nicht mal zu ihm kommen wollte, er mögte mit mir mal über seinen Bau sprechen. Nächsten Sonntag ging ich zu ihm, er legte mir nun mehre Pläne vor und mögte ich meine Absicht darüber sagen. Ich rieth ihm einiges abzuändern, welches er auch für besser hielt und schließlich beauftragte er mich einen neuen Entwurf zu machen nach meiner besten Einsicht; als ich damit fertig und ihn selbigen überreichte, befand er den Plan für am besten und erklärte, daß ich nun das H aus fertig zimmern solle, aber ich möchte doch Meister Pape dabei mit in Arbeit nehmen. Darauf sagte ich ihm, das ich das nicht thun könne aus den Grunde, daß man denn nicht sagen könne, ob ich oder Pape das Haus gebaut hätte. (weil ich noch jung war trauete er mich so recht nicht). Wir machten nun Contrakt und war später mit den Bau ganz zufrieden. In denselben Jahre baut ich auch die Schule in Vahlbruch, und war dies das dritte Jahr, daß ich als ledigloser Meister arbeitete, hatte mich allerseits nun Zutrauen trotz meiner Jugend erworben, die alten Meister und sonstige Fuscherei beseitigt und hatte nun sämmtliche Arbeiten im ganzen Amte. –

 

Im Anfang des Jahres 1831 war mir von der Vormundschaft, obgleich ich erst 24 Jahre alt, meine väterliche Stelle im Mühlenwege übergeben, in diesen Sommer setzte ich das Haus, wo viel an zu bessern war, in Stand, wohnte ganz allein darin und ging bei Müller Krukemeyers in Kost, von meinen Verwandten und guten Freunden wurde ich nun allseitig gerathen, einen Haushalt anzulegen und zu heirathen. Obgleich ich nun schon viele Vorschläge gehabt, hatte ich doch keine rechte Lust dazu, denn ich war noch immer besorgt, keine Frau ernähren zu können, denn große Kapitale hatte ich mir bisher nicht erworben, deshalb war meine Wahl immer dahin gerichtet, eine Frau zu nehmen, die fleißig mit mir arbeiten könne und keine große Ansprüche machte und mir folgsam wäre. Ich hatte vielen Umgang in den Rörentropp’schen Hause und eine besondere Zuneigung zu der Familie und auch weil der alte mein Pathe war, nahmen sie mich immer recht freundlich auf, hatte dadurch Gelegenheit mit den Töchtern öfters umzugehen; die älteste war verlobt und die zweite Friederieke erst 19 – 20 Jahre alt, obgleich ich zu der letzteren keine besondere Zuneigung hatte, dachte ich mir, daß diese mal eine recht gute, ordentliche und reinliche Frau werden würde, machte mir vor allen anderen Vorschlägen los und  aus den Sinne und äußerte mich ihr bei der nächsten Gelegenheit über meinen Entschluß; sie war darüber ganz erstaunt, denn daran hatte sie nicht denken können, zumal sie noch sehr jung sei. Wir bei den Eltern um ihre Einwilligung und hielten am 14. November 1831 unseren Hochzeitstag, ich nicht volle 25 und sie nicht volle 20 Jahre alt. –

 

Das eheliche Leben war mir anfänglich nicht so recht behaglich, meine junge Frau glaubte ich müsste nun auch immer zu Hause bleiben weil sie freilich immer im Hause allein war wurde ihr dies wohl langweilig, aber am Tage ich damals immer Geschäfte außerhalb und abends spielte ich gern ein bischen Solo, welches oftmals spät in die Nacht hinein dauerte, darüber war sie böse, fühlte sich nicht glücklich und hatte auch recht; ich dachte über die Sache nach und mit den Winter war die Sache vorbei und unser ehelich glückliche Leben ging mit dem Frühjahr 1832 an, wie waren beide fleißig ein jeder für sich und hatten guten Erfolg. Im Jahre 1833 kriegte ich nach starker Erkältung ein Gichtanfall und wurde ganz lahm in den Beinen, daß ich mich, wohin ich wollte, tragen lassen mußte, doch nach etwa 1/4 Jahre wurde es besser und ganz gesund. Im Jahre 1833 wurde und unsere älteste Tochter am 28. Juli geboren und waren nun alle unsere Wünsche erfüllt, die zum ehelichen Leben gehören, ich war nun unermüdet zur Arbeit und meine Frau ebenso in ihrer Häuslichkeit, sodaß ich im Jahre 1836 die Schulden und Abfindungen etwa 700 rh. Von unsere Stelle bezahlt hatte.

 

Im Jahre 1840  hatte ich mich schon wieder eben so viel erspart, und indem ich mir nun vorgenommen, mal ein neues Haus zu bauen zu guten Wohnungen, an welches es damals hier in Polle fehlte, kaufte ich von den damaligen Oberförster Oppermann die Stelle Nr. 80 im Grabenwege, wo vorhin Töpferei betrieben, für die Summe von 850 rh, wozu ich 700 rh selbst hatte und das übrige anleihen mußte, doch nahm sich der liebe Gott meiner besonders an; der damalige Amtmann Diedrich hörte mein Vorhaben, billigte solches als ganz vernünftig um für einen zweiten Beamten hier eine Wohnung zu haben und wenn mir Geld fehle, sollte ich nicht besorgt sein, was mir fehle, könne ich von ihm erhalten und ihm bei einzeln wiederzahlen und war hierdurch aus aller Sorge. Im Jahre 1841 wurde das Haus fertig, von Beamten nachher bewohnt und nachdem ich selbiges verkauft, ist es ein Gasthaus geworden. Im Jahre 1840 kaufte ich mit einer Gesellschaft, etwa 90 in Polle, das Behling’sche Gut. Ich übernahm 1844 die Verwaltung und Rechnungsführung, hatte später durch Ankauf von Stille vier Antheile. 1870 haben wir das Gut wieder verkauft für einen Nutzen für die Antheile und Verwaltung für mich allein von 1000 rh und ist dabei zu sehen wenn der liebe GOTT für’s zeitliche segnen will, weiß er Mittel und Wege zu finden und hilft bei und weder Geschick noch Verstand als nur das seinige thun. –

 

Bis zum Jahre 1845 lebten wir glücklich und zufrieden. Die Kinder folgten rasch nacheinander, sodaß in diesem Jahre im Monat May das siebte Kind geboren wurde, Meine Frau war bei den bisherigen Entbindungen recht stark, war  auch diesmal ganz kregel, war aber, weil es Frühjahr und viel noch zu Pflanzen gab, wohl zu früh herausgegangen und sich erkältet, noch infolge der Entbindung. Jedoch an Sterben war bei mir kein Gedanke, denn sie war in den 14 Jahren der Ehe nie krank gewesen, aber Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken und seine Wege sind nicht die unsrigen; sie starb schon am 12. Juni, wodurch ich denn in eine unglückliche Lage außer dem Verlust einer herzlichen lieben guten Frau versetzt wurde nebst 6 unmündigen Kindern zudem litt’ ich schon seit einem Jahre stark an Rheumatismus, daß ich selbst Hülfe bedurfte. Meine Schwester Minichen führte mir noch zum Glück den Haushalt, dazu eine Amme und eine Magd und wenn ich oftmals das Geschrei der Kinder hörte, denn war mir der harte Verlust so recht vor Augen und im Gedächtnisse. -

 

So brachte ich nun die Zeit hin bis Weihnachten, doch war ich auch wegen meiner Krankheit in Pyrmont gewesen und gebadet aber auch noch ohne Erfolg. Der Haushalt kostete mir allerdings viel Geld und am Neujahr 1846 besuchte uns meine älteste Schwester; wir besprachen und über meinen Zustand und stimmte meine Schwester dafür daß es besser sei, wenn ich mich bald wieder verehelichen würde und machte mir sogar Vorschläge, welche ich aber zurück weiß, denn nach Stand und Vermögen wollte ich nicht wieder heirathen. Meine Schwester wurde darüber böse und drohete, mich zu verlassen und darauf reiste meine älteste Schwester wieder nach Lügde. Einige Tage später sagte ich meiner Schwester Minchen, ob sie nicht mal nach Gastwirth Corves Haus gehen wollte, dort diente ein Mädchen, sehen sich dieselbe an und fragen ob sie gesund und von rechtlichen Herkommen sei. Sie that wie gesagt und fragte mich, wie ich darauf gekommen wäre, indem diese gerade so eine Persönlichkeit sei, als meine sel’ge Frau. Und sagte, das diese sich mal früher darüber geäußert, daß wer mal die Hanne Corves heirathen würde, gewiß nicht betrogen sei. Wir überlegten und erkundeten uns, frug bei ihr an und machten am 31. März 1846 Hochzeit. Anfänglich wollte die Sache nicht recht ziehen, denn nachdem sie als Hausfrau auftrat, schien ihr die Last zu schwer, nach Oster reiste auch meine Schwester ab, da waren wir und selber überlassen und ging nachdem besser und später ganz gut, mit meinem rheumatismusschen Uebel besserte es sich auch und kam mit der Zeit mein Geschäft wie auch das  Hauswesen in die alte gewohnte Weise. –

 

Im Jahre 1849 wurde ich zum Kirchenvorstands-Mitgliede und 1851 zum Kirchen-Rechnungsführer gewählt, welche beide Aemter ich bis zum Jahre 1864 verwaltete.

 

Ebenso übernahm ich 1850 die Führung der Gemeinde-Rechnung und wurde im Jahre 1860 zum Bürgermeister gewählt, mußte aber beide Bedienungen, da aus meinen rheumatischmus’schen Uebel leider Nervenschwäche geworden, aus diesen Grund im Jahre 1864 aufgeben. Bei Theilung der Interessenten-Forsten fungierte ich als Sindici vom Jahre 1855 bis 1866 und bleibt es mir noch erinnerlich, das ich dabei Gelegenheit gehabt, für die Gemeinde oder Forstgenossenschaft zu polle und die beiden Güter recht zu deren Nutzen und Vortheil habe wirken können; vom Jahre 1861 habe ich die Forstrechnung für die Forstgenossenschaft geführt, welche ich leider und ungern wegen meines Nervenübels 1868 abgeben mußte.

 

Im Jahre 1854 brannte das das Haus des Schlachters Schünemann Chr. Floto, und Witwe Floto ab, und kam ich dadurch wieder auf den Gedanken, mal wieder ein neues Haus zu bauen wegen der guten Lage und kaufte erst von der Wittwe Floto, später von Chr. Floto und zuletzt auch von Schünemann die Bauplätze mit den dazu schon angewiesenen Bauholze und Gerechtsame für etwa 2000 rh, wozu der damalige Amtmann Böttcher viele Veranlassung gab, denn da nun einmal die Häuser abgebrannt, war es wünschenswerth, das die Straße unter dem Amte erbreitert, konnten dieserhalb so viele Häuser nicht gebaut und gut, daß daher der ganze Raum in einer Hand war. Ich mußte zu obigen Zwecke das nöthige hergeben und sorgte der Amtmann dafür, das es mir bezahlt wurde, bauete nun aus drei Häusern zwei, eines auf den alten Platz und das andere in den Garten im sog. Graben.  

 

Das 2. Jahre hatte ich nun beide Häuser fertig, vermiethete vor dem Amte an den Actuar Ebel und das andere an Dr. Barves, obgleich ich nun wohl etwa 2000 rh Schulden hatte, nahm ich jährlich einen schönen Thaler Miethe auf.

 

Aber der Mensch denkts und Gott lenks, noch in den Jahre 1855 wurde Forstgehülfe Claus von hier nach Wolfshagen am Harz als Förster versetzt, kömmt eines Tages zu mir und ich dachte, Abschied zu nehmen indem wir hier vieles miteinander zu thun hatten und verkehrten, daß er seine neue Stelle besehen und es dort recht gut wäre, er müsse sich aber dort einen Haushalt anschaffen und fehlte ihm dazu hauptsächlich noch eine junge Frau und hätte sich dazu meine älteste Tochter Sophie aus ersehen; ich wußte augenblicklich nicht was ich sagen sollte, denn daran hatte ich nicht gedacht, zumal ich zu meiner Tochter, welche bei Amtmann diente, noch kurz vorher mal geäußert, mir mit solchen Sachen in den ersten paar Jahren zu verschonen, da ich alle mein Geld verbaut und dazu noch recht viele Schulden hätte. Ich besprach die Sache mit meiner Frau und Sophie und erklärte letztere. Wenn sie einmal heiraten sollte, dann würde sie keinen anderen nehmen als Claus und wenn sie auch jetzt gleich kein Geld mitkriegte; also was war zu thun ich mußte einwilligen und an eine Aussteuer denken. Nach Michaelis machten sie Hochzeit und zogen dann nach den Harze ab. Oster nächsten Jahres besuchten wir, ich und meine Frau, die jungen Leute dort und that mir die Reise, sowie der Besuch dort ganz wohl und ebenso die späteren Besuche dort haben mir viele Freude und manche angenehme Stunde gemacht.

 

Nach allen diesen und auch dadurch, daß sich mein nervöses Leiden nicht besserte sondern heftiger auftrat, schien mein Lebensschiff, welches bisher immer auf offener See gegangen, sich nach den Hafen zu neigen und zu sehnen. Im Mai 1862 übergab ich die Stelle im Mühlenwege an meinen Sohn Wilhelm, er verheirathete sich und fing sein Geschäft für sich an; wir einigten uns darüber, sodaß ich Polle und Heinsen zu meinen Arbeits-Bezirk behielt und zog mit meiner Familie nach dem Graben in das von mir zuletzt gebauete Haus. Obgleich die Wohnung und Umgebung viel bequemeres darbot, so war mir das Scheiden aus dem Mühlenwege hart, es war das väterliche Haus und hatte dort meine Jugendzeit und frohen und gesunden Lebenstage erlebt, hingegen in dem neuen Hause mir bis jetzt in Folge meines kranken Körpers mancher Seufzer und Angstrufe über meine Lippen entflohn sind. –

 

Im Jahre 1864 – 1865 waren meine Kinder Eliese und Fritz in Bremen. Erstere als Köchin und letzterer fuhr mit einen Postdampfer von dort nach Amerika, er besuchte uns 1865 im Sommer, war nach der abreise von hier wieder mit dem Schiffe nach Amerika gemacht und ohne meinen Willen dort geblieben. Sein früher nach Amerika gereisten Bruder aufgesucht und ist noch dort; beide Söhne Christian und Fritz sind noch dort, haben sich Eigenttum erworben und angebaut und geht ihnen GOTT sei Dank gut. Meine Tochter Elise hat sich später im Jahre 1867 mit dem Kaufmann W. Ahrens in Heinsen (jetzt Holzminden) verheirathet und geht es derselben ganz gut.

 

Im Jahre 1865 wurde ich bei Theilung und Verköppelung der Gemeinde Poller Feldmark als Sindici gewählt und wohl namentdeshalb der kleine Grundbesitzer Interesse zu wahren und vertreten. Ich that anfänglich das meinige, brachte auch bei Angabe der Berechtigungen von der Gemeinheit einige Theile für und gut zum Zwecke, aber nachher bei Eintheilung der Koppel vertrat jeder sich selbst, ließen den Vortheil das von Heimbruch seine beiden Höfe hinten hinlegte nur den größeren Grundbesitzern zu gute kommen, und sich dadurch nun jetzt die großen Koppeln vorn und die kleinen hinten, gerade das Gegentheil wie es in anderen Orten gemacht, wo auch verkoppelt ist, und haben dieserhalb die kleinen Grundbesitzer in Polle nicht günstig verkoppelt, denn wenn sie auch nur 2/3 oder 1/2 erhielten, war es doch meiner Meinung besser. Ferner ist bei Ausführung der Gräben, Wege, Brücken und Stege keiner Engerie, die Sindici berathen gemeinschaftlich nichts oder überlassen die Wegeaufseher alles, oder ein Jahr handelt für sich, welches aber der Gemeinde viel Geld kostet;  da dieses nun nicht meine Art und Weise war, ich aber solches mit meinen schwachen Kräften nicht ändern kann, muß ich’s laufen lassen und habe mir deshalb in letztere Zeit wenig darum gekümmert.

 

Im Jahre 1867 u. 1868 bauete ich die letzten herrschaftlichen Häuser auf dem Wilmeröderberge zur Domaine Heidbrink, ein Wohn- et. Viehhaus und Schafstelle. Der leitende Bauerndukteur später Inspecteur war bei hannoverscher Zeit ein recht guter Mann und wir konnten uns gut vertragen, aber bei diesen Bauten, als er erst Preußischer Inspecteur war, wollte er alle Arbeitslöhne und Holzpreise heruntersetzen, und kam ich mit denselben, als das letzte Gebäude, der Schafstall, bis auf einige kleine Arbeiten fertig war, so aneinander, daß ich die Arbeit aufdankte und das fehlende durch meinen Sohn fertig machen und hatte dadurch mein Handwerk, welches mir gerade 40 Jahre soviel Freude gemacht, ein Ende. –

 

Wenn ich nun über mein Leben in der Ganzheit nachdenke, muß ich selbst bekennen, das es ein viel bewegtes gewesen; aber von Jugend auf hat sich GOTT meiner recht väterlich angenommen und mich auf seinen Wegen geleitet, mir manche Freude, hingegen aber auch oftmals mir durch Leiden geprüft, auch wofür ich nicht genug danken kann, es mir an körperlichen wie auch an geistigen Gaben nicht fehlen lassen, ja sogar, welches ich dankbar erkennen, gegen andere meinesgleichen mich damit bevorzugt, um mit dem Pfunde, womit ich hier auf Erden der Menschheit und den Meinigen dienen sollte, nach Gottes willen zu wuchern und nur Gutes damit zu wirken.

 

Denn fast alles, was ich mit Gottes Beistande angefangen hat er auch gesegnet, auch dasjenige, was ich für’s Gemeindewohl übernommen und mir anvertraut, ging alles besser als zuvor, sodaß ich später auch alles mit der Freude, recht gehandelt zu haben, wieder abgeben konnte.

 

In meinen Familienleben war ich wohl etwas streng und  bereue es, öftermals gegen meine Frau und Kinder nicht so liebreich gelebt habe, als sie gewünscht; doch ich zog meiner Ansicht das bessere vor, ich wollte für sie  nicht allein für den Augenblick sondern auch für die Zukunft sorgen. Auf Ordnung und Reinlichkeit habe ich immer viel gehalten, wie ich der Meinung, daß ohne diese Tugenden der Mensch es zu nichts bringen kann und habe später die Freude gehabt, daß einige meiner erwachsenen Kinder gegen mich dankbar geäußert, daß ich sie streng und in diesem Sinne erzogen hätte und kann mit Freuden sagen, daß auch keines von meinen Kindern ungezogen geworden und ihren Vater doch lieb haben.

 

Bei meinen Vorgesetzten in geschäftlicher Beziehung habe ich mir durch ein gefälliges Betragen dessen Liebe und Zutrauen zu erwerben gewußt und hatte mir dafür dessen Gewogenheit zu erfreuen, welches zum Fortkommen in der Welt eine der ersten Hauptsachen ist. –

 

In meinen Amte, worauf ich angestellt und entscheidend handeln mußte, bin ich nach meiner Ueberzeugung unparteiisch zu Werke gegangen, und wenn ich Gelegenheit gehabt, auch meinen Nichtgönnern oder Feinden gutes zuthun, ist mir stets eine Freude gewesen, wissentlich habe ich nie einen Menschen beleidet, und habe mich unglücklich gefühlt, wenn mir jemand Feind war, wenn ich nicht Schuld hatte oder war, habe auch nie an Rache gedacht, wenn jemand mir Unrecht gethan. Lügen und Unwahrheiten zu reden habe ich stets für eins der schändlichsten Laster gehalten, habe ich stets vermieden. Leider ist die Welt oder die Menschheit damit zu sehr überhäuft und eine gemeine Plage, ist aber bei recht denkenden Menschen bei ihren Handthierungen sehr störend, ich habe gern gehalten, was ich versprochen und bin im Leben öfter mehr zu früh als zu spät gekommen.

 

Doch wir sind alle Menschen und auch ich erkenne meine Fehler und Schwachheiten, habe daher in meinen Leben zu Gott gebetet, wozu wir fast täglich Ursache haben: Gott vergieb’ mir meine Sünden.

 

Ich sehe nun auf meine Lebensweise ruhig und zufrieden zurück und wünsche von alledem, was ich begonnen nichts wieder zurück, daß es nicht geschehen wäre, und freue mich gelebt zu haben, indem mir nichts davon gereuet ist, was ich gethan.

 

Ich habe nach Kräften in meiner Lage nicht allein für mich und die meinigen gesorgt, sondern mich auch der Menschheit und dem gemeinen Wohle nutzbar gemacht und dazu hat Gott der Barmherzigkeit seinen gnädigen Segen gegeben, sodaß ich noch ein Biebelwort mit den Erzvater Jacob sagen kann:

„Herr ich bin viel zu geringe
aller Barmherzigkeit und Treue
die Du an Deinem Knechte
gethan hast, Amen!“ –

Polle, den 1. Januar 1872
Gez.: H. C. Mönckmeyer

Ludwig Heinrich Christian Mönckmeyer hatte sein Geschäft im Mühlenweg (Zimmermeis-terei) dieses wurde vom Sohn später weiter geführt und danach aufgegeben.

Es war das Vorderhaus zum „Schwarzen Bären“.

Folgende Häuser wurden von ihm gebaut:

 

  • die alte Amtssparkasse
  • Haus Nr. 19 Dülm/Hagedorn
  • Haus Nr. 29 Mönckmeyer, Pyrmonterstraße
  • Häuser auf dem Heidbrink und Wilmeröderberg.
 
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