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Flecken Polle
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Einwohner |
1.201 |
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Fläche |
21,20 km² |
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Verwaltung |
Flecken Polle
Heinser Straße 11
37647 Polle
Mitverwaltung durch die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle |
Tel.-Nr.: 05533/405-67
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Bürgermeister |
Hans-Alexander Meinders
Höhenweg 25, 37647 Polle |
Tel.-Nr. privat 05535/1723 |
Gemeindedirektor |
Willi Bost, Samtgemeindebürgermeister |
Tel.-Nr. dienstlich 05533/405-68 |
Gemeinderat
ab 01.11.2006 |
Erich Behrendt
Hans-Alexander Meinders
Carmen Riedel
Gerhard Schlebusch
Henning Stegie
Hans-Jürgen Toschek
Harald Berner
Gretel Heil
Heidelinde Kropp
Karl-Eberhard Müller
Eva Stapel |
SPD
SPD
SPD
SPD
SPD
SPD
PWG
PWG
PWG
PWG
PWG |
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Grundschule |
Hintere Straße 15, 37647 Polle
Rektorin Inge Meister |
Tel.-Nr. 05535/355 |
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Kindergarten
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Burgstraße 26, 37647 Polle
Leiterin: Angela Jacob |
Tel.-Nr. 05535/222 |
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Evangelische Kirche |
Burgstr. 24, 37647 Polle
Pastor Härke |
Tel.-Nr. 05535/304 |
Katholische Kirche |
Pfarramt St. Josef,
Ernst-August-Straße 10, 37603 Holzminden |
Tel.-Nr. 05531/4069 |
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Gaststätten |
Campingplatzgaststätte mit Campingplatz, Inh. Fritz Köster,
Mühlenweg 1, 37647 Polle |
Tel.-Nr. 05535/94180 |
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Restaurant Graf Everstein, Inh. Multhoff
Amtsstraße 6, 37647 Polle |
Tel.-Nr. 05535/999781 |
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Gaststätte Alter Fritz, Inh. R. Stroszewski
Mittelstraße 10, 37647 Polle |
Tel.-Nr. 05535/8743 |
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Golfclub Restaurant, Inh. D. Freimann
Weißenfelder Mühle 2, 37647 Polle |
Tel.-Nr. 05535/660 |
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Hotel zur Burg, Inh. Monique Timm, Amtsstraße 10, 37647 Polle |
Tel.-Nr. 05535/999941 |
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Freizeiteinrichtungen |
Grillplatz, Im Glase, Vermietung über die Samtgemeindeverwaltung |
Tel.-Nr. 05535/9400-15 |
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Sportplatz mit Sportheim, Brevörder Landstraße, 37647 Polle, Vorsitzender M. Lipka |
Tel.-Nr. 05535/1342 |
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Schützenhaus des Schützenvereins, Im Glase, 37647 Polle, Vorsitzende A. Oppermann |
Tel.-Nr. 05535/8450 |
Besondere Sehenswürdigkeiten/Einrichtungen
Burgruine Polle Im 13. Jahrhundert errichteten die Grafen von Everstein auf einem Burgsporn über der Weser die Poller Burg. Nach der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1285 rückte die Burg im Dreißigjährigen Krieg mehrmals ins Blickfeld der kriegerischen Ereignisse und ging nach Belagerung durch die Schweden im Jahr 1641 in Flammen auf. Seit dieser Zeit liegt die Ritterburg in Trümmern und nur die Reste der Burg konnten als Ruine erhalten bleiben, deren Sanierung in den Jahren 1984 bis 1988 erfolgte. Das Gelände der Burgruine dient im Sommer als Freilichtbühne. Die bis 1646 neu aufgebauten unteren Burggebäude mit dem früheren Amt Polle (Amtshaus) fielen leider im April 1945 den letzten Kampfhandlungen des zweiten Weltkrieges zum Opfer.
Amtshaus und Burgtorwappen Das repäsentative Amtshaus von 1656 mit dem Renaissanceportal bildete bis zu seiner Zerstörung im April 1945 den Nordflügel der unteren Burganlage. Auf der rechten Seite des Gebäudes gab es große Böden für die Lagerung von Korn und Stroh. Das Amtsgericht befand sich auf der linken Seite. Über dem noch vorhandenen Eingangsportal befindet sich ein rätselhaftes Geschlechts-Doppelwappen. Hauptsächlich herrscht in den verschiedenen Wappenfeldern der Braunschweigische Löwe vor. Abgerundet wurde die Anlage durch das Forstgebäude.
Das Restaurant Graf Everstein mit dem Wohnhaus wurde auf den Grundmauern des alten Amtsgebäudes aufgebaut.
Der nicht zerstörte Teil des Amtshauses mit dem Gefängnis wurde seit 1996 saniert. Die Sanierung ist abgeschlossen. Das Mittelgeschoss wird als Heimatstube und als Museum genutzt. Das iObergeschoss ist für Veranstaltungen zu nutzen.
St. Georgskirche Die St. Georgskirche in Polle wurde als typischer Renaissancebau des 16. Jahrhunderts errichtet.
Im Innern der Kirche gab es eine Altarwand und einen Kanzelaltar, der mit Bildern u.a. von Luther versehen war. Eine Empore bot den Gottesdienstbesuchern weitere Sitzmöglichkeiten.
Ein neuer Raumeindruck in der Kirche entstand durch Renovierung und Umgestaltung von 1962 - 1964. Stuckaturen der Balkendecke mit den verschiedenen Bandornament- und Endstücken der Weserrenaissance unterstützen den Raumeindruck.
Gierseilfähre Direkt unter der Burgruine gelegen ist die Poller Fähre ein beliebtes Fotomotiv bei Motor- und Fahrradtouristen, die an dieser Stelle den Fluss überqueren. Gierseilfähren, von denen es nur noch sehr wenige auf der Weser gibt, benötigen keinen eigenen Antrieb. Durch Schrägstellung gegen die Strömung giert das flache Fährboot entlang des Hochseiles über den Fluss. Die Gierseilfähre Polle kann Fahrzeuge bis 40t übersetzen. Die Fähre fährt grundsätzlich das ganze Jahr über. Die Fährzeiten sind unterschiedlich. Von April bis Oktober fährt sie montags bis freitgas von 06.30 - 19.00 Uhr, samstags von 08.00 - 19.00 Uhr und sonntags von 09.00 - 19.00 Uhr.
Kanuanleger Seit September 2006 gibt es in Polle an der Weserpromenade einen mit Leader+-Mitteln geförderten Schwimmsteg zum Anlegen von Kanus und Paddelbooten, der die Wesertouristen zur Rast im Ort einlädt. Der Anleger ist mit dem Schild "Gelbe Welle" besonders gekennzeichnet.
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